Demenz

Demenzschwerpunkt

24-Stunden-Betreuung bei Demenz – sicher, einfühlsam und kompetent zu Hause

Uns ist es ein großes Anliegen, Menschen mit Demenz ein würdevolles und möglichst selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.


Pflegedienst Zahlbruckner bietet speziell für demenzkranke Menschen eine fachlich abgestimmte, hochwertige 24-Stunden-Betreuung, die Sicherheit gibt, Lebensqualität fördert und Angehörige spürbar entlastet.
Denn auch wenn Demenz nicht heilbar ist, kann das Fortschreiten der Erkrankung durch professionelle Betreuung und strukturierte Alltagshilfen deutlich verlangsamt werden.

Was ist Demenz?

Demenz ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen, die zu einem fortschreitenden Abbau geistiger Fähigkeiten führen. Betroffen sind unter anderem:

  • Gedächtnis und Erinnerungsvermögen
  • Orientierung und Aufmerksamkeit
  • Sprache und Urteilskraft
  • lebenspraktische Fähigkeiten

Diese Veränderungen führen zu Einschränkungen im Alltag und zu zunehmender Abhängigkeit von Unterstützung.

Typische Symptome einer Demenz

  • Verlust des Kurzzeitgedächtnisses
  • Verwirrtheit, Desorientierung, Angst
  • Einschränkungen in Lesen, Schreiben und Rechnen
  • Verlust alltagspraktischer Fähigkeiten (Kochen, Körperpflege etc.)
  • Stimmungsschwankungen, Persönlichkeitsveränderungen
  • Veränderungen im sozialen Verhalten oder der Impulskontrolle

Das Risiko steigt stark mit dem Lebensalter, doch auch jüngere Menschen können betroffen sein.


Arten der Demenz

Primäre (degenerative) Demenzen – ca. 90 %
z. B.:

  • Alzheimer-Demenz
  • Morbus Pick (frontotemporale Demenz)


Sekundäre Demenzen
z. B.:

  • vaskuläre Demenz (MID)
  • Alkoholdemenz

Verlauf der Demenz – die drei Stadien

1. Stadium: Leichte Demenz – „Vergesslichkeit“

  • Vergessen von Namen, Problemen beim Gesprächsverlauf
  • Wortfindungsstörungen
  • erste räumliche Desorientierung
  • Alltag noch weitgehend selbstständig, aber anspruchsvolle Aufgaben bereiten Mühe

2. Stadium: Mittelschwere Demenz – „Verwirrtheit“

  • Körperpflege, Anziehen, Essen fallen deutlich schwerer
  • Tag-Nacht-Umkehr
  • Weglauftendenz
  • Sprach- und Mobilitätseinschränkungen
  • Stimmungswechsel, Verdächtigungen, Eifersucht, Angst
  • Selbstversorgung zunehmend nicht mehr möglich

3. Stadium: Schwere Demenz – „Hilflosigkeit“

  • vollständige Abhängigkeit von Hilfe
  • Inkontinenz, Schluckstörungen, Bettlägerigkeit
  • Sinnestäuschungen, Wahnideen
  • Angehörige werden oft nicht mehr erkannt
  • Kontakt v. a. über Emotion, Berührung, Stimme möglich

Frühe Diagnose – warum sie so wichtig ist

Je früher eine Demenz erkannt wird, desto eher können:

  • Medikamente ihre Wirkung entfalten
  • Verhaltenstherapie & Aktivierung eingesetzt werden
  • Alltagskompetenzen länger erhalten bleiben
  • die Lebensqualität stabilisiert werden
  • rechtliche & organisatorische Maßnahmen sinnvoll geplant werden

Erste Ansprechperson ist der Hausarzt, der an Fachärzte für Neurologie oder Psychiatrie bzw. an Memory Kliniken überweist.

Wichtig bei Demenzbetreuung zu Hause
Bitte bestehen Sie auf eine Überweisung zu einem Spezialisten – eine genaue Diagnose ist entscheidend für die richtige Betreuung.